10 Fakten über Shopify

Allgemein

Cedrik Dudek
Cedrik Dudek
Co-Founder
Stand:
01/2022


Shopify ist bereits im Jahr 2006 ins Leben gerufen worden und hat sich zu einem der wichtigsten Anbieter im Bereich der Shop-Plattformen entwickelt. Zu den namhaften Kunden weltweit gehören unter anderem Tesla und Red Bull. Ursprünglich wollte Gründer Tobias Lüttke nur eine anwenderfreundliche Plattform für kleinere Kunden erschaffen, doch inzwischen setzen 600.000 Unternehmen auf die leistungsstarke E-Commerce-Lösung. Das sind nur einige der teils erstaunlichen Fakten rund um Shopify.

1. Das Unternehmen und seine Geschichte

Als Tobias Lüttke Shopify im Jahr 2006 gründete, hatte er ursprünglich vor, einen Shop für Snowboard-Ausrüstung zu gründen. Da Lüttke keine zufriedenstellenden E-Commerce-Lösungen zur Umsetzung dieses Vorhabens fand, veranlasste ihn das zur Programmierung einer eigenen Plattform. Dies geschah vor dem Hintergrund des Wunschs, eine besonders nutzerfreundliche Lösung zu kreieren. Er wollte auch Shopbetreibern mit geringen oder keinen Programmierkenntnissen die Möglichkeit geben, in wenigen Handgriffen einen ansprechenden Online-Shop zu entwerfen. Shopify ist ein so genanntes Software as a Service (SAAS) System. Shopify bietet damit eine funktionsfähige Plattform inklusive automatischer Updates aus einer Hand. Nutzer sind entsprechend nicht darauf angewiesen, selbstständig den Aufwand für Updates zu betreiben. Im Jahr 2010 veröffentlichte Shopify als Ergänzung der Plattform eine eigene mobile App, die über den Apple Store zu beziehen ist. Die App ermöglicht es Ihnen als Shopbetreiber, Geschäfte unmittelbar von ihren mobilen Endgeräten aus zu verwalten. Weitere Funktionen der App umfassen ein personalisiertes Einkaufs-Management sowie vereinfachte Zahlungen. Im Zuge der Veröffentlichung der App gelang ein deutliches Umsatzwachstum.

Inzwischen spricht der Erfolg des Vorhabens in Form großer Nutzerzahlen und namhafter Kunden weltweit für sich. Gerade in den letzten Jahren konnte Shopify ein enormes Wachstum verbuchen. Ebenso gehört das Unternehmen zu den Gewinnern der Pandemie, da das E-Commerce gerade unter Einzelhändlern an Bedeutung gewinnt und unter Kunden (sowohl B2B als auch B2C) immer beliebter wird.


2. Shopify in Zahlen

Die Marktkapitalisierung Shopifys macht das Unternehmen inzwischen zur zweitgrößten Firma in ganz Kanada. Gegenwärtig handelt es sich um eine Marktkapitalisierung von 203,08 Milliarden US-Dollar. Die Anzahl der weltweit auf Shopify-Basis betriebenen Shops ist bereits Ende 2019 auf über eine Million gestiegen.
Die Umsatzzahlen Shopifys sind erstaunlich und wachsen weiter. Im Jahr 2020 verzeichnete Shopify einen Umsatz von 2,93 Milliarden US-Dollar. Im darauffolgenden Jahr 2020 ist der Umsatz bereits auf 3 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Durchschnittlich gehen inzwischen 65,5 Millionen Bestellungen pro Monat in Shopify-Shops ein. Mit einer Shopify-Plattform lassen sich bis zu 150.000 Anfragen pro Sekunde bearbeiten. Händler, die auf Shopify setzen, können durchschnittlich 319 Millionen Besucher (im Sinne von unique visitors, also einzelne Besucher) pro Monat verzeichnen.
Jeden Monat finden zusammengerechnet etwa 3,2 Milliarden Besuche in den Shops auf Shopify-Basis statt.
Das Unternehmen ist im Jahr 2015 an die Börse gegangen. Das Wertpapier startete mit einem Kurs von etwa 26 US-Dollar und befindet sich zum Stand 12. November 2021 auf einem historischen Hoch von über 1.600 US-Dollar.
Im Juni 2020 gab die E-Commerce-Plattform bekannt, eine Vorreiterrolle in Sachen "Remote Company" einzunehmen. Das heißt im Klartext, dass Shopify anstrebt, vollkommen auf Büros zu verzichten, sodass Mitarbeiter des etablierten Unternehmens aus der Ferne ihre Arbeit verrichten können.
Gegenwärtig sind im App-Store des Unternehmens mehr als 5.700 Apps (darunter freie sowie Premium-Apps) verfügbar.


3. Geeignet für Kunden und Unternehmen aller Größen

Grundsätzlich ist Shopify für sämtliche Shopbetreiber geeignet, ganz gleich ob Start-up oder größeres Unternehmen. Eine Besonderheit ist die geringe Installationsaufwand. Auch die spätere Gestaltung und Erweiterung des Shopify-Online-Shops gestaltet sich auch ohne große Coding- oder Programmierkenntnisse einfach. Damit hat sich Shopify zu einem der beliebtesten [URL=https://www.02100.io/ratgeber/low-code-tools-im-vergleich-die-10-besten-losungen-am-markt-fur-den-mittelstan]Low-Code-Tools für den Mittelstand[/URL] entwickelt.
Doch spricht der Anbieter nicht nur Einsteiger und kleinere Shopbetreiber an, sondern bietet auch großen Shops eine attraktive Plattform. Entsprechend gestaltet sich auch die Preisstaffelung. Zu moderaten Preisen können Einsteiger mit der Erstellung des ersten Shops beginnen, zusätzliche Funktionalitäten bietet der Anbieter gegen Aufpreis. Das Shopify auch große Kunden bedient, zeigen namhafte Anwender wie The Economist, Gymshark, The New York Stock Exchange oder Tesla.


4. Umfangreiche Erweiterungen und Plug-ins

Unternehmen zahlreicher Branchen mit verschiedenartigen Anforderungen nutzen Shopify. Daher bietet die Plattform zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Online-Präsenz zu individualisieren und zu optimieren. Dazu dienen Apps und Plug-ins, die so vielseitig sind wie unterschiedliche Geschäftsmodelle. Shopify bietet ein großes Spektrum an Erweiterungen. Alleine der Shopify-App-Store zählt mehr als 5.700 Erweiterungen für unterschiedlichste Bedürfnisse. Extensions finden Nutzer in verschiedenen Kategorien für unterschiedliche Bedürfnisse. Viele Erweiterungen beziehen sich auf den Bereich Produkt-Management beziehungsweise das Auffinden von Produkten. Ebenso gibt es zahlreiche Extensions für das Shopdesign, die über die Standard-Komponenten hinausgehen. Auch für das Marketing und die Verkaufskanäle finden sich zahlreiche Erweiterungen. Die Bestellabwicklung und der Versand ist ein weiterer Bereich, für den der Anbieter Extensions bietet. Auch die Bereiche Kunden-Support sowie Vertrauen sind mit einigen Erweiterungen optimierbar. Extensions zu Lagerverwaltung und Logistik runden das Angebot ab. Mit dem großen Spektrum an Plug-ins ist es Shopbetreibern verschiedener Branchen problemlos möglich, den Shop exakt an die eigenen Bedürfnisse sowie die der Kunden anzupassen. Während einige einfache Erweiterungen kostenlos verfügbar sind, werden für einige leistungsstärkere Erweiterungen Aufpreise fällig.


5. Namhafte Kundschaft und Anwender weltweit

Im gesamten weltweiten E-Commerce nimmt Shopify einen Marktanteil von etwa 10 Prozent ein. Die große Beliebtheit zieht auch und insbesondere einige Größen des Onlinehandels an. Auch etablierte Unternehmen setzen auf Shopify, um ihre Absätze zu erhöhen.
Die Brauerei Anheuser-Busch betreibt ihren Budweiser-Shop auf Shopify-Basis. Der Online-Shop dient dem Absatz von Merchandising-Artikeln des Unternehmens rund um eines der beliebtesten Biere der USA.
Auch der Fitnessartikel-Hersteller Gymshark setzt auf Shopify. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Großbritannien produziert selbst und vertreibt seine Ware über einen Shopify-Shop.
Das Lifestyle-Unternehmen Bootea vertreibt seine Tees und Diät-Produkte ebenfalls über einen Shopify-Shop. Das vor allem im Instagram-Marketing erfolgreiche Unternehmen erreicht weltweit mehr als eine Million Kunden.
Die weltweit größte Handelsbörse New York Stock Exchange nutzt einen Shopify-Store, um bestimmte Produkte zu vermarkten, die mit der NYSE-Marke gekennzeichnet sind.
Das Magazin The Economist bietet in seinem Online-Shop Presseartikel, Hörbücher, Kalender, aber auch Bürobedarf. Auch hierbei handelt es sich um einen Shopify-Store.
Die in Großbritannien ansässige Kunst-Galerie National Portrait Gallery betreibt eine Online-Präsenz auf Shopify-Basis. Die Kunst-Galerie hat sich unter anderem auf die Portraits der Schriftsteller, Poeten, Monarchen und anderer wichtiger britischer Personen seit dem 17 Jahrhundert bis in die Moderne spezialisiert.
Mit Penguin Books setzt auch einer der wichtigsten britischen und traditionsreichsten britischen Buchverlage auf eine Shopify-Onlinepräsenz. Penguin ist ein Teil der fünf größten internationalen Verlagshäuser.
Der Elektroauto-Pionier Tesla arbeitet ebenso mit einer Shopify-Onlinepräsenz. Das 2003 im Silicon Valley ins Leben gerufene Unternehmen von Elon Musk ist nicht lediglich ein Automobilkonzern. Das hochtechnologisierte Unternehmen richtet seinen Fokus auf Energieinnovationen und Design. Der Shopify-basierte Shop bietet eine E-Commerce-Plattform, mit der die Unternehmensphilosophie unterstrichen wird.
Der bekannteste Hersteller von Energy-Drinks, Red Bull, ist hoch diversifiziert. Neben dem Getränk gehören Sport-Teams, Events und eine Plattenfirma zum Unternehmen. In seinem Online-Shop auf Shopify-Basis bietet Red Bull zahlreiche Merchandise-Artikel wie T-Shirts, Mützen, Jacken und Rucksäcke.
Der Premium-Brillenhersteller Sunday Somewhere vertreibt seine Produkte ebenso über einen Shopify-Shop. Sunday Somewhere ist seit 2010 aktiv und konnte mit qualitativ hochwertigen Original-Produkten schnell eine große Anzahl von Kunden weltweit gewinnen.
MVMT Watches Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das Quarzuhren, Sonnenbrillen und andere Accessoires über einen Shopify Plus Shop vertreibt. Mit dem Umstieg auf Shopify-Plus gelang es MVMT, die Konversionsrate auf mobilen Geräten zu verdoppeln und ein Wachstum auf damals 60 Millionen US-Dollar an Jahresumsatz innerhalb eines Zeitraums von 3 Jahren zu erreichen.
Zu den zahlreichen weiteren international bekannten Unternehmen und Marken, die auf Shopify setzen, gehören Kylie Cosmetics, Skinnydip, The Boring Company, Tattly, WaterAid, Bombas und Death Wish Coffee.


6. Shopify-Shop mit oder ohne Codierung und Programmierung

Als E-Commerce Plattform bietet Shopify eine Lösung in modularer Aufbauweise. Shopify-Shops lassen sich nach dem Prinzip eines Baukastens erstellen, aufbauen und erweitern. Anwender müssen hierbei keinen Programmieraufwand leisten. Es ist keinerlei Codierungsarbeit erforderlich, da der Anbieter dies bereits ab Werk erledigt hat. Damit lässt sich Shopify als [URL=https://www.02100.io/ratgeber/low-code-chancen-und-moglichkeiten-fur-die-digitalisierung-des-mittelstands]Low-Code-Lösung[/URL] verstehen. Auch wenig erfahrene Anwender können damit mit nur wenigen Klicks den ersten eigenen Shop erstellen. Ebenso lässt sich das Erscheinungsbild unter geringem Aufwand modifizieren und den eigenen Vorstellungen anpassen. Produkte und Kategorien lassen sich intuitiv anlegen und das gesamte Bestell-Management ist schnell erstellt. Der Aufwand bleibt auf das Klicken reduziert. Optional bietet Shopify seinen erfahreneren Anwendern aber auch die Möglichkeit, den Code selbst zu bearbeiten. Auf Wunsch können Programmierer oder Codierer also selbst in den Code eingreifen und den Shop auf diese Art und Weise anpassen. Damit eignen sich Shopify-Lösungen sowohl für Anwender gänzlich ohne Programmierkenntnisse als auch für solche, die gerne selbst Codierungsarbeit leisten.


7. Shoperstellung ohne Grafik- oder Design-Fertigkeiten

Da Shopify als E-Commerce Lösung alles aus einer Hand bietet, sind auch keine großen Designkenntnisse oder Formatierungen bei der Shop-Erstellung oder -Verwaltung erforderlich. Dank der zahlreichen Vorlagen beziehungsweise Themes können auch Grafik-Laien in kurzer Zeit einen ansprechenden Online-Shop erstellen. Ohne Vorlagen oder Templates wäre der erforderliche Grafik- und Formatierungsaufwand oft mit hohem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. Die große Auswahl an verfügbaren Themes im speziellen Themes-Store bietet durchweg professionelle Designs für verschiedene Anwendungsbereiche. Sowohl die kostenlosen als auch die gegen Aufpreis erhältlichen Themes bieten für nahezu jede Branche das Passende. Einige der Themes sind auf größere Flexibilität ausgelegt als andere. Andere sind auf bestimmten Endgeräten in der Darstellung attraktiver oder funktionaler als andere.


8. Vor der Plattform war der Online-Shop

Bevor Gründer Tobi Lüttke überhaupt daran dachte, eine eigene E-Commerce Lösung ins Leben zu rufen, betrieb er einen Online-Shop. Der Erfolg der Shop-Plattform kam demnach eher unverhofft. Bevor Shopify 2006 das Licht der Welt erblickte, gründete Lüttke im Jahr 2004 den Snowboard-Shop Snowdevil. Da Lüttke nicht zufrieden war mit den damals auf dem Markt vorhandenen E-Commerce Lösungen, sah er sich veranlasst, eine eigene Plattform zu gründen. Das Ergebnis war Shopify. Der leidenschaftliche Programmierer schrieb bereits in seiner Jugend gerne eigene Codes. Auf diese Weise erstellte er beispielsweise eigene Spiele oder modifizierte vorhandene Programme. Ebenso modifizierte er als Jugendlicher bereits Computer-Hardware. Das früh entdeckte Talent führte schließlich dazu, dass er das Hobby erfolgreich zum Beruf machen konnte.


9. Kombination und Verknüpfung mit anderen Marktplätzen

Shopify lässt sich als E-Commerce-Plattform sowohl mit anderen elektronischen Marktplätzen als auch mit Social Media verknüpfen. Die am weitesten verbreiteten Plattformen und Marktplätze lassen sich problemlos mit dem Shopify-Shop verbinden. Dazu gehören etwa die Auktions-Plattform Ebay, Amazon-Marketplace oder auch Instagram- und Facebook-Shops. All diese Vertriebsmöglichkeiten lassen sich zentral im Backend von Shopify verwalten und managen. Damit erhalten Anwender stets einen optimalen Überblick über die genutzten Marktplätze und Kanäle. Dies funktioniert unabhängig von der Anzahl der genutzten Kanäle. Weiterhin können Shopify-Nutzer jederzeit darüber entscheiden, welche Produkte sie über welche Verkaufskanäle anbieten möchten.


10. Verbindung mit stationärem Handel (Shopify POS)

Auch die Verbindung des Shopify-Online-Shops mit dem stationären Handel ist möglich. Traditioneller Verkauf im stationären Geschäft und E-Commerce schließen einander nicht mehr aus. Nutzer, die über ein stationäres Ladengeschäft verfügen und mit Shopify arbeiten, können diesen Laden jederzeit mit dem Online-Shop verknüpfen. Hierbei wird der stationäre Laden dem Online-Shop einfach als Vertriebskanal hin zugefügt. Dies wird möglich dank Shopify POS. POS steht als Abkürzung für Point of Sale und bezieht sich direkt auf den jeweiligen Verkaufs-Standort. Diese Plattform bietet Nutzern zahlreiche Tools zur Verwaltung des stationären Business sowie Marketing-Tools für den erfolgreichen Vertrieb auf jedem Kanal. Dank erweiterter Inventar-Funktionen lassen sich Inventar-Prognosen und Performance-Berichte erstellen sowie Inventarbestände an jeden beliebigen Standort übertragen. Dank einheitlicher Berichte lassen sich die Daten der Webseite sowie des POS-Systems zusammenführen. Ebenso bietet Shopify POS die Möglichkeit, benutzerdefinierte Mitarbeiterberechtigungen zu vergeben. Jobs und Aufgaben lassen sich somit nach genauen Kriterien delegieren. Auf diese Weise behalten Sie als Nutzer den vollen Überblick und die Kontrolle über sämtliche Zugriffe und Aktionen direkt am Point of Sale.



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Über den Autor
10 Fakten über Shopify
Cedrik Dudek
Co-Founder

Cedrik ist Co-Founder von 02100 und schafft es, mithilfe von Low-Code, Unternehmen bis zu 75% produktiver zu machen. 02100 bietet Custom Web-App und Website Entwicklung mit Low-Code an.

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